Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Juli 2012 DRK-Profi Ulrich Hargart gewählt


Neuer Vorsitzender beim DRK-Ortsverein Nottuln / Jahreshauptversammlung

DRK-Versammlung

Mit einem Blumenstrauß hieß der Vorstand des DRK-Ortsvereins Nottuln seinen neuen
Vorsitzenden Ulrich Hargart (2.v.r.) willkommen.
Foto: Dieter Klein

Von Dieter Klein

NOTTULN. Mit Lob für alle Abteilungen und ihre ehrenamtlichen Helfer verabschiedete sich am Mittwochabend Bürgermeister Peter Amadeus Schneider als 1. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Nottuln. Ein wenig Wehmut war spürbar, als er seinen Rücktritt begründete: "Leider war es mir in der Vergangenheit aus Zeitmangel nicht immer möglich, an ihren Versammlungen und wichtigen Terminen teilzunehmen. Mein Entschluss hat also nichts mit ihnen, den Mitarbeitern zu tun. Im Gegenteil, es hat mir über die Jahre sehr viel Spaß gemacht, für das DRK da zu sein." Ein Nachfolger stand schon bereit.

DRK-Versammlung

Zum Abschied aus dem Vorsitzendenamt überreichte
stellvertretender Vorsitzender Richard Dammann (l.)
einen guten Tropfen an Peter Amadeus Schneider.
Foto: Dieter Klein

So präsentierte Wahlleiter Thorsten Scholz ohne lange Überlegungspause mit Ulrich Hargart einen DRK-Profi für den Vorsitz des DRK Nottuln. Denn der studierte Sozialwissenschaftler arbeitet hauptberuflich seit 1977 beim DRK-Landesverband in Münster und lernte so nahezu sämtliche Dienststellen dort kennen. "Ich übernehme dieses Amt hier sehr gerne. Aber nicht allein. Ich liebe Teamarbeit", sagte Ulrich Hargart. "Und da auch dieser Vorsitzende in der Sepp-Herberger Straße wohnt", so schmunzelte man in der Versammlung, "muss man im DRK-Briefkopf nur die Hausnummer austauschen." So harmonisch wie der Wechsel an der Spitze verlief auch der übrige Teil der Hauptversammlung. Im DRK-Kindergarten, so berichtete Leiterin Gisela Wiskus, warte man nur noch auf die Fördermittel vom Kreisjugendamt Coesfeld, um die nötigen Umbauten (Wickeltisch und weitere Schlafräume) für die gesetzlich vorgeschriebene Zahl an U3-Plätzen vorzunehmen. "Die Mitarbeiterinnen werden dafür schon geschult." Dass in der Bevölkerung die Bereitschaft, Blut zu spenden, leicht rückgängig ist, führt Blutspendebeauftragter Martin Küdde unter anderem auch auf die tariflichen Auseinandersetzungen der Mitarbeiter beim Blutspendedienst in Münster zurück. "Die machen immer wieder neue, negative Schlagzeilen", bedauerte Küdde. Er ist jedoch zuversichtlich, dass mit mehr Werbung das leichte Minus wieder abgefangen werden kann. Unproblematisch ist die finanzielle Situation des DRKOrtsvereins. "Dass hier mit Bettina Kerkhoff eine beruflich versierte Fachfrau für Geldangelegenheiten die Kasse führt, ist geradezu ein Glücksfall", würdigte Peter Amadeus Schneider ausdrücklich. So steht der Ortsverein "sehr solide" da und kann sogar "gesunde Rücklagen" aufbauen. Kassenprüfer Matthias Honisch, der im kommenden Geschäftsjahr von Hubert Brinkmann Unterstützung bekommt, bestätigte Bettina Kerkhoff "eine absolut fehlerfreie Kassenführung." Für die Aktiven im DRKOrtsverein war das vergangene Jahr mit seinen vielen Dienstabenden, Einsätzen und Leistungen wieder mit "sehr viel Arbeit" verbunden, erinnerte Rot-Kreuz-Leiter Christoph Homann. Wie diese Arbeit in der Praxis, ob bei Katastropheneinsätzen auf der Autobahn oder bei Großübungen aussieht, zeigte Matthias Honisch anhand einer spannenden Aufarbeitung. Und dass es sich lohnt, Werbung für das DRK zu machen, konnte Rotkreuzleiterin Agnes Schürkötter mit "fünf neuen Mitarbeiterinnen" beweisen.

Protokoll der Versammlung