Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Oktober 2009 Ein ausgezeichneter Endspurt


Ein ausgezeichneter Endspurt

Nottuln - Über einen ausgezeichneten "Endspurt" konnte sich das Deutsche Rote Kreuz am Mittwoch in Darup freuen. Zum letzten Blutspendetermin des laufenden Jahres kamen 116 Blutspender, darunter drei Erstspender, in die Grundschule. "Das ist das beste Ergebnis des Jahres für Darup", war der Blutspendebeauftragte des Ortsvereins, Martin Küdde, sehr zufrieden. Er dankte den Blutspendern für ihre Geduld, denn aufgrund des großen Andrangs habe es leider ziemlich lange Wartezeiten gegeben.

Mit dem Gesamtergebnis dieses Jahres ist Küdde ebenfalls zufrieden. Tatsächlich hat es fast eine "Punktlandung" gegeben. Insgesamt kamen 1955 Spenderinnen und Spender zu den Terminen in den vier Nottulner Ortsteilen. Das ist genau einer weniger als im Vorjahr, als 1956 Spender gezählt wurden. "Wären in Darup nicht ein paar Bürger gegangen, weil ihnen die Wartezeiten zu lang wurden, hätten wir das Vorjahresergebnis sogar übertroffen."

Besonders erfreulich, so Küdde, sei die Zahl der Erstspender im Ortsteil Nottuln gewesen. Von den dort in diesem Jahr "abgezapften" 929 Spendern kamen beachtliche 74 zum ersten Mal. "Das ist ein sehr gutes Ergebnis."

In Schapdetten wurden in diesem Jahr insgesamt 185 Spender gezählt, davon fünf Neuspender. In Appelhülsen waren es 458 (davon 16 Neuspender) und in Darup - traditionell eine "Blut-Hochburg" - kamen 383 Spender, darunter neun "Debütanten".

In Nottuln und Darup sind bei den letzten Spendeterminen Blumengutscheine verlost worden. Die Gewinner sind bereits gezogen und werden in Kürze vom Blutspendedienst Münster benachrichtigt. Sie werden zu Dienstag (3. November) zur Übergabe der Gutscheine eingeladen, kündigte Martin Küdde an.

Für den Blutspendebeauftragten und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die den Blutspendedienst bei den Spendeterminen vor Ort unterstützen, geht es im Januar sofort weiter. "Viele Operationen werden über die Weihnachtstage hinaus verschoben und im Januar durchgeführt", erklärt Küdde. Dann werden entsprechend viele Blutkonserven gebraucht - und jeder Spender ist willkommen.

VON FRANK VOGEL, NOTTULN

Westfälische Nachrichten, 29. Oktober 2009