Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

26. November 2013 4000 Stunden im Einsatz


Hanning

Eine positive Bilanz für das vergangene Jahr zog das DRK Nottuln in seiner Mitgliederversammlung. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Kräfte 4000 Einsatzstunden. Foto: WN, Marita Strothe

Nottuln - Der jüngste Rot-Kreuzler hatte sich zu Beginn der Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins noch in der Tasche von Kindergartenleiterin Gisela Wieskus versteckt: Stoffpuppe Henry in Rot-Kreuz-Uniform „half“ beim Bericht aus dem Kindergarten mit. Aber nicht nur der Kindergarten hatte Neues zu berichten.

Schatzmeisterin Bettina Kerkhoff begrüßte im Namen des Vorstands am Montagabend die Mitglieder zur Generalversammlung des DRK-Ortsvereins Nottuln. Der jüngste Rot-Kreuzler hatte sich allerdings zu Beginn noch in der Tasche von Kindergartenleiterin Gisela Wieskus versteckt. Es handelte sich um Henry. Die Stoffpuppe in Rot-Kreuz-Uniform erzählt sonst immer den Kinder von der vielfältigen Arbeit des Roten Kreuzes. Am Montag hatte Gisela Wieskus Henry als „Begleitung“ für ihren Bericht über die Arbeit im DRK-Kindergarten am Kastanienplatz mitgebracht.

Seit August ist auch im DRK-Kindergarten eine U3-Gruppe eingerichtet. Das jüngste derzeit dort betreute Kind ist eineinhalb Jahre alt. „Für uns ist das ein großer Schritt, weil wir möglichst offene Gruppen haben möchten“, betonte Gisela Wieskus. Die Kleinen bräuchten aber noch mehr Kontakt zu ihrer Bezugserzieherin. Außerdem seien noch Umbaumaßnahmen erforderlich, etwa zur Schaffung von Schlafräumen.

Zu Beginn der Versammlung standen zunächst die Regularien im Mittelpunkt. Nachdem Schriftführerin Ulrike Fehmer ihr Protokoll der letzten Versammlung verlesen hatte, ging Rotkreuzleiter Christoph Homann auf die geleisteten Stunden der Rotkreuzgemeinschaft und der Einsatzkräfte ein. Gut 4000 Stunden haben die Nottulner DRK-Mitglieder in 2012 geleistet. 1300 Stunden davon haben die Helfer vom Blutspendedienst gearbeitet. Bei 16 Terminen in den vier Ortsteilen seien insgesamt 1566 Spenden abgegeben worden, wusste Blutspendebeauftragter Martin Küdde.

Ulrike Fehmer berichtete danach von der Seniorenarbeit. Insgesamt gebe es vier Seniorengymnastikgruppen, eine davon in Appelhülsen. Dazu kommen je eine Seniorentanzgruppe in Nottuln und Appelhülsen und ebenfalls je eine Gruppe, in der Gedächtnistraining angeboten werde. Insgesamt werden die Senioren beim DRK Nottuln von sieben Übungsleiterinnen betreut.

Positiv in die Zukunft sah anschließend Schatzmeisterin Bettina Kerkhoff. Das Jahr 2012 habe der Ortsverein „erfolgreich und solide abgeschlossen“. Matthias Honisch hatte zusammen mit Hubert Brinkmann die Kasse geprüft. „Wir haben akribisch gesucht und keine Fehler gefunden“, beantragte er die Entlastung des Vorstands, die von den Mitgliedern gewährt wurde.

Abschließend hatte Matthias Honisch Bilder von einem Einsatz, „der nicht alltäglich war“, mitgebracht. Im Dezember 2012 hatte ein Brief, der in der Poststelle des Coesfelder Arbeitsamtes eingegangen war, Großalarm ausgelöst, zu dem auch etliche Nottulner Helfer gerufen worden waren. Zum Glück stellte sich schließlich heraus, dass sich in dem mit amerikanischem Absender eingegangenen Schreiben neben Todesanzeigen nicht, wie darin angegeben, Anthrax-Bakterien befanden. Das Pulver sei am Ende als Urnenasche identifiziert worden, schilderte Honisch.