Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Juni 2008 Mitgliederversammlung


6150 Stunden gearbeitet

Wegen besonderer Leistungen zeichnete DRK-Vorsitzender Peter Amadeus Schneider (l.) Matthias Honisch (2. v. l.) aus. Gleichzeitig verabschiedete er William Sauer als Rotkreuz-Leiter und Bernhard Aldenborg nach 25 Jahren im Vorstand. Fotos: Dieter Klein

Nottuln - "Nach dem großartigen Jubiläumsfest am Wochenende haben wir es jetzt wieder mit Regularien und meist trockener Versammlungsarbeit zu tun", begrüßte Peter Amadeus Schneider, Vorsitzender des Nottulner DRK-Ortsvereins, die vielen Ehrenamtlichen, die zur Jahreshauptversammlung ins DRK-Heim gekommen waren.

Beeindruckend die Zahlen aus dem Jahresbericht: So leisteten die Nottulner DRK-Helfer im vergangenen Jahr rund 1450 Stunden allein im Sanitätsdienst, 1300 Stunden bei Blutspendeterminen und mehr als 1200 Stunden an Breitenarbeit (Behindertenfahrten, betreutes Reisen, Kleiderkammer und mehr). "Rechnet man die 31 Aus- und Fortbildungsabende dazu, kommen unsere Ehrenamtlichen auf rund 6150 Stunden geleistete Arbeit", bilanzierte Schriftführer Matthias Honisch stolz.

Rotkreuzleiter William Sauer berichtete über 1954 Blutspender in Nottuln, Appelhülsen, Darup und Schapdetten. Und dankte allen für die vorbildliche Bereitschaft.

Der neue Gesamtvorstand des DRK Nottuln mit DRK-Kreisverbandsarzt Rolf Zimmermann (r.) und Kreis-Rotkreuzleiterin Agnes Hildebrand.

Mit der Problematik des neuen Kinderbildungs-Gesetzes KiBiz für den DRK-Kindergarten befasste sich dessen Leiterin Gisela Wieskus. "KiBiz bringt uns viel Unruhe und Mehrarbeit. Denn jetzt können die Eltern zwischen 25, 35 und 45 Betreuungsstunden buchen. Zudem brauchen die Kleinkinder, die teilweise kaum älter als zwei Jahre sind, oft eine 1:1-Betreuung." Vorsitzender Schneider lobte das Kindergarten-Team: "Das ist schon eine gewaltige Hausnummer für sie. All die Neuerungen. Und wir können stolz darauf sein, dass der Nottulner DRK-Kindergarten eine Führungsrolle auf Kreisebene spielt." Auch finanziell geht es der Nottulner Ortsgruppe nicht schlecht. Schatzmeister Christian Overhage berichtete von einem guten Geschäftsjahr, bei dem auch "einiges auf dem Konto verblieben ist. Damit können wir weiter helfen." Unter lang anhaltendem Applaus wurde anschließend der bisherige stellvertretende Vorsitzende Bernhard Aldenborg nach 25 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im DRK-Vorstand verabschiedet. Auch Rotkreuzleiter William Sauer bekam Blumen für seine 25-jährige Arbeit in der Hilfsorganisation, und Matthias Honisch wurde für seine vorbildlichen Einsätze im Vorstand als Schriftführer verabschiedet. Alle drei versprachen: "Wir machen weiter."

VON Dieter Klein

20. Juni 2008, Westfälische Nachrichten