Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Juni 2008 75 Jahre DRK


Viel Lob für Rot-Kreuzler

Vor allem die Kinder hatten ihren Spaß. Das Rote Kreuz hatte unter anderem sein Spielmobil mitgebracht.

Nottuln - Mitten auf dem Kastanienplatz stand am Sonntag das Einsatzleitfahrzeug des Landes-Rot-Kreuzes. Aber um Planung und Koordination brauchte sich seine Besatzung nicht kümmern. Dafür hatten bereits die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Nottuln gesorgt, die schließlich ihr 75-jähriges Jubiläum feierten. Interessenten konnten Fahrzeuge und Anhänger des DRK begutachten, die zur Betreuung, Rettung, als Technik- oder Sanitätswagen ausgerüstet waren. Und im Blutspendemobil gab's die Möglichkeit zur Blutspende.

Die jüngeren Festbesucher waren von den Angeboten des Rot-Kreuz-Spielmobils angetan. Eine Hüpfburg und eine luftgefüllte Rutsche luden zum Toben ein, und geschickte Helferinnen saßen bereit, um den Kindern fantasievolle Gesichter zu malen.

Präsident Ludger Gödde (r.) überreichte dem Ortsvorsitzenden Peter Amadeus Schneider seine Urkunde (hinten Dieter Schwörer).

Am Vormittag hatte Peter Amadeus Schneider, Vorsitzender des Nottulner DRK, die Gäste in der Amtmannei zur offiziellen Feierstunde begrüßt: "Wir sind nur ein kleiner Teil einer weltumspannenden Organisation, in deren Statuten an erster Stelle die Menschlichkeit steht." 97 Millionen Menschen seien im DRK aktiv, weitaus die meisten ehrenamtlich. "Hier in Nottuln", so Schneider, sorge das DRK mit seinem Sanitätsdienst für sorgenfreie Feste und Veranstaltungen, die Mitarbeiter seien in der Arbeit mit Senioren und in der Breitenausbildung aktiv, bei Blutspenden und Altkleidersammlungen. Für Hilfseinsätze sei das DRK Nottuln rund um die Uhr alarmierbar, betonte Schneider und vergaß auch nicht, die Trägerschaft des "Alten Kindergartens" am Kastanienplatz zu erwähnen. "Ich bin glücklich und stolz darauf, dass ich diesem Verein vorstehen darf", lobte er die Einsatzbereitschaft der vielen ehrenamtlichen Helfer.

Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes hatten etliche Fahrzeuge auf dem Kastanienplatz ausgestellt und demonstrierten deren Funktionen.

Ludger Gödde, Präsident des DRK-Kreisverbandes schmunzelte: "Schon in den 60er-Jahren haben Sie hier den Spitznamen 'die Heinzelmännchen von Nottuln' bekommen." Für den Ortsverein hatte er zum Jubiläum eine Sanitätstasche mit besonderem Inhalt mitgebracht. Gödde überraschte den Vorsitzenden mit einer Urkunde für dessen über 30-jährige Mitgliedschaft, bereits 1975 war Peter Amadeus Schneider beim DRK eingetreten.

Einen Abriss über die letzten 25 Jahre, in denen die Einsätze und Aufgaben immer mehr wurde, gab dann William Sauer, Rotkreuzleiter des Nottulner Ortsvereins. Kindergartenleiterin Gisela Wieskus dankte im Namen von Team, Eltern und Kindern für 13 Jahre gute Zusammenarbeit. Zum Verschönern des DRK-Heims hatten die Kinder ein farbenfrohes Bild gemalt, das sie Schneider und Sauer überreichte. Viele Gratulanten schlossen sich an und übermittelten die Glückwünsche befreundeter Gruppen und Organisationen.

VON MARITA STROTHE-GARUS

16. Juni 2008, Westfälische Nachrichten