Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Dezember 2006 Nottuln ist als Blutspendeort eine feste Größe


Nottuln ist als Blutspendeort eine feste Größe

bspd

Für 100 beziehungsweise 125 Blutspenden wurden Franz Flaskamp, Kurt Huwe und William Sauer vom DRK-Vorsitzenden Peter Amadeus Schneider (l.), unterstützt von Martin Küdde, ausgezeichnet. Foto: Dieter Klein

DRK ehrte vielmalige Spender

-dk- Nottuln. Blut aus Nottuln hilft Menschen und das weit über die Baumberge hinaus. Grund genug für einen vorweihnachtlichen Festabend, zu dem das DRK Nottuln am Freitagabend ins Heim am Wellenbad geladen hatte. DRK-Vorsitzender Peter Amadeus Schneider freute sich und zeigte gleichzeitig seinen Stolz darüber, dass in Nottuln die Blutspende-Bereitschaft so ungewöhnlich groß ist. Die meisten der Gäste wurden mehr als 25 mal, viele sogar schon 50 mal freiwillig zur Ader gelassen. Ein paar ragten mit Rekordmarken von über 100 Spenden heraus. Sie alle erhielten vom Vorsitzenden, unterstützt durch Martin Küdde und Agnes Schürkötter, Urkunden, Ehrennadeln, Blumen und je nach Spendenzahl Gutscheinhefte oder Gutscheine für Restaurantbesuche. Nottuln ist als Blutspendeort für uns eine planbare Größe, berichtete Dieter Schnieders vom Blutspendedienst aus Münster. Zum Wert einer jeden Spende eröffnete der Fachmann: Den Patienten kostet eine Blutspende rund 97 Euro. Darin sind alle Voruntersuchungen auf mögliche Krankheitserreger enthalten. Was auch vielen neu war: Die Blutspenden werden nach einem komplizierten Verfahren in kleine Minispenden aufgeteilt, denn viele landen als hochwirksame Medikamente in Kinderkliniken, erläuterte Schnieders. Ein Phänomen ist auch, dass nicht wie früher das meiste Blut bei schweren Unfällen eingesetzt wird. Nein, viel mehr Blut brauchen die Patienten mit Leukämie und bei Chemo-Therapien. Für 75 Blutspenden wurden Bernd Böddeling, Ralf Leifken, Wolfgang Meinert, Hans Brinkmann und Brigitte Dondrup ausgezeichnet. Für 100 bekamen Franz Flaskamp und Kurt Huwe und für 125 mal Stephan Gerlach und William Sauer die Goldene Rotkreuz-Ehrennadel mit Eichenlaub und Brillanten. Den gemütlichen Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Abendessen.

Westfälische Nachrichten, 11. Dezember 2006