Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

April 2006 Bürgermeister Chef des DRK


Bürgermeister Chef des DRK
Mitglieder votierten einstimmig für Peter Amadeus Schneider

Ein Jahr hatte Bernhard Aldenborg (r.), stellvertr. Vorsitzender des DRK, die Aufgaben des ersten Vorsitzenden kommissarisch übernommen. Am Mittwoch strahlte er, als er Peter Amadeus Schneider als neuen Chef willkommen hieß.

-str- Nottuln. Bürgermeister Peter Amadeus Schneider ist seit Mittwochabend erster Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Nottuln. Einstimmig wählten ihn die Mitglieder im DRK-Heim zu ihrem neun Chef. Ein Jahr lang war dieser Posten vakant. Bernhard Aldenborg, der kommissarisch das Amt zwölf Monate innehatte und zugleich zweiter Vorsitzender ist, hatte die Sitzung eröffnet. Es war dann Rotkreuzleiter William Sauer, der betonte, dass das DRK im vergangenen Jahr 5000 ehrenamtliche Stunden geleistet habe. Auf den besonderen Einsatz im Schnee-November ging noch einmal Schriftführer Matthias Honisch ein, er erinnerte an die geleistete Hilfe am Schöppinger Berg. Beisitzerin Maria Sklenak rief ins Gedächtnis, dass das DRK Nottuln im März am Kreiswettbewerb in Havixbeck teilgenommen hatte. Sie freue sich, dass das Team bei diesem Leistungsvergleich den zweiten Platz belegt und sich damit für den Landeswettbewerb qualifiziert habe.
Hier gibt es im Gegensatz zu anderen Gemeinden immer noch mehr Kinder als Plätze, betonte anschließend Kindergartenleiterin Gisela Wieskus. Auf der Warteliste des DRK-Kindergartens ständen zurzeit elf Kinder. 47 Kinder besuchten die damit schon überbelegte Einrichtung am Kastanienplatz. Der Bedarf an Tagesstättenbetreuung habe stark zugenommen. Es war Aufgabe von Schatzmeister Christian Overhage, die Jahresrechnung 2005 vorzulegen. Mit einem positiven Ergebnis wartete er auf. Großes Lob bekam er von den Kassenprüferinnen Evelin Bamberg und Silvia Dilkaute für seine Arbeit; die Versammlung entlastete den Vorstand. "Jetzt kommen wir zu einem ganz wichtigen Punkt," ergriff Versammlungsleiter Aldenborg erneut das Wort: "Wir suchen einen neuen Vorsitzenden." Peter Amadeus Schneider, seit einem Jahr bereits Beisitzer, stand zur Wahl. "Ich finde, dass die Aufgaben des DRK und die Anliegen der Gemeinde ganz nah beieinander liegen," sagte der Bürgermeister, der auch in Sachen DRK kein unbeschriebenes Blatt ist. Bereits seit 1975 ist Schneider DRK-Mitglied. In den vergangenen Monaten habe er festgestellt, dass die Nottulner mit sehr viel Engagement die Aufgaben des Roten Kreuzes wahrnähmen. Dass die Mitglieder ihrerseits keinen Zweifel am Engagement des Bürgermeisters beim DRK haben, zeigte die einstimmige Wahl. Gewählt werden mussten ebenfalls neue Kassenprüfer. Silvia Dilkaute wird dieses Amt ein weiteres Mal ausüben, ihr zur Seite stellte die Versammlung Christoph Homann. Abschließend informierte Bernhard Aldenborg, dass der Wirtschaftsplan 2006 zurzeit erstellt werde. Vorgesehen seien Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 40000 Euro.

Westfälische Nachrichten, 28. April 2006

Fotos: Marita Strothe-Garus