Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Februar 2006 Blutspende im Gymnasium


DRK-Blutspendedienst zieht um ins Gymnasium

Nächster Termin in Nottuln am kommenden Mittwoch

Nottuln. Am Mittwoch (8. Februar) lädt das Rote Kreuz zum ersten Blutspendetermin 2006 in Nottuln ein. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird der Blutspendedienst künftig mit drei (bisher zwei) Teams aus Münster nach Nottuln kommen. Die Blutspende zieht um in den Mensa-Pavillon des Nottulner Gymnnasiums und kann dort großzügiger Räumlichkeiten als bisher nutzen. Die Blutspendeaktion findet von 16.30 bis 20.30 Uhr statt.

Im Vorfeld der nächsten Blutspende wendet sich das DRK insbesondere an die Bürger, die bisher noch kein Blut gespendet haben. "Es tut gut, sich zu engagieren und bewusst zu handeln. Da Blut nicht künstlich herstellbar ist, könnten viele Patienten, die zum Beispiel während einer Operation Blut verlieren, ohne Blutspenden nicht geheilt werden. Oft genug helfen Bluttransfusionen sogar, ein Leben zu retten."

Wer Blut spenden möchte, muss zwischen 18 und 68 Jahre alt sein (Erstspender: höchstens 60 Jahre) und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin ist der Personalausweis und - falls vorhanden - der Blutspenderpass mitzubringen. Für eine Blutspende sollte man sich etwa eine Stunde Zeit nehmen. Nach Anmeldung und Voruntersuchungen kommt die eigentliche Blutentnahme, die etwa fünf bis sieben Minuten dauert. Danach folgt eine zehnminütige Ruhephase.

"Nach der Blutspende bleibt nicht nur das gute Gefühl, anderen geholfen zu haben. Jeder Blutspender erhält auch Informationen über seine Gesundheit. Körpertemperatur, Blutdruck, Puls und Blutfarbstoff-Wert werden gemessen. Nach der Blutspende wird die Blutgruppe des Spenders bestimmt beziehungsweise bestätigt. Untersucht wird außerdem, ob eine Lebererkrankung (Hepatitis), die Geschlechtskrankheit Syphilis oder eine HIV-Infektion (AIDS) vorliegt", informiert das DRK.

Wie das DRK Nottuln mitteilt, kamen zum jüngsten Termin in Darup 95 Blutspender, darunter fünf Erstspender. Ein Ergebnis, das nach den Worten von William Sauer etwas unter dem Durchschnitt liegt, mit dem das DRK aber dennoch zufrieden sei.

Westfälische Nachrichten, 4. Februar 2006