Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Juni 2005 RK-Vertrieb aufgelöst


RK-Vertrieb löst Standort Nottuln auf

Restrukturierung / Mitarbeiter ohne Job -fv-

Nottuln. Die DRK-Service GmbH wird ihren Standort im Nottulner Industriegebiet an der Liebigstraße bis zum Jahresende aufgeben. Hintergrund ist die Restrukturierung des Vertriebsbereiches der DRK-Service GmbH, die ihren Sitz in Bad Honnef hat. In diesem Zusammenhang werden die beiden Warenlager in Nottuln und in Hannover/Misburg aufgelöst. Die logistischen Leistungen Versand und Lagerhaltung werden zukünftig durch externe Partner erfolgen, heißt es dazu auf der Homepage der GmbH.

Am Standort Nottuln sind (laut Homepage) zurzeit 14 Mitarbeiter tätig. Von diesen sind elf über so genannte Personalgestellungsverträge vom DRK-Landesverband gekommen, wie Landesgeschäftsführer Johannes Surholt auf Nachfrage mitteilte. Dorthin können sie allerdings nicht wieder zurückkehren, Arbeitsplätze hat auch der Landesverband nicht anzubieten.

Gegenstand der DRK-Service GmbH sind die Leistung von Diensten für Verbände und Einrichtungen in der Trägerschaft des Roten Kreuzes, die werbliche Förderung und Verbreitung der Ideen des Roten Kreuzes sowie die Durchführung von Werbemaßnahmen sowie die Verbreitung von Schriften und der Vetrieb von Gegenständen, die für die Arbeit des Roten Kreuzes von Bedeutung sind." Vertrieb, Verlag, Consulting und Mitgliedermarketing gehören zum Leistungsspektrum.

Der Umsatz der DRK-Service GmbH betrug nach eigener Darstellung im vergangenen Jahr 14,7 Mio. Euro. Die GmbH beschäftigt zurzeit insgesamt 72 Mitarbeiter, zusätzlich 18 über Gestellungsverträge und vier Auszubildende.

Zu ihren rund 4000 Kunden zählt die DRK-Service GmbH unter anderem das DRK-Generalsekretariat und weitere 510 Verbände und Einrichtungen des DRK, das Internationale, das Schweizerische und das Österreichische Rote Kreuz sowie viele andere Rotkreuz-Gesellschaften. An diese vertreibt sie die unterschiedlichsten Artikel vom Dienstabzeichen, über das Rettungstuch und das Blutdruckmessgerät bis hin zu Dienstkleidung, Werbemitteln und Infomaterialien.

Westfälische Nachrichten, 11. Juni 2005