Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

April 2005 Dank an Heinz Rütering. DRK ohne Vorsitzenden


DRK ohne Vorsitzenden
Dank an Heiz Rütering

Der gegenwärtige Vorstand des DRK-Ortsvereins Nottuln. Nicht auf dem Bild sind Dr. Gerd Baumeister (DRK-Arzt) und Peter Amadeus Schneider (Beisitzer). Foto: Maren Letterhaus

-ml- Nottuln. Das Amt des ersten Vorsitzenden ist beim DRK-Ortsverein Nottuln zurzeit nicht besetzt. Heinz Rütering, bislang Vorsitzender, kandidierte aus persönlichen Gründen nicht erneut. Da ein Nachfolger in der Mitgliederversammlung am Dienstagabend nicht gefunden wurde, soll das Amt zu einem späteren Zeitpunkt besetzt werden.
In seinem Rechenschaftsbericht zog Rütering eine positive Bilanz der vergangenen Jahre. Besonders erinnerte er an die drei DRK-Jubiläen: So gab es das Fest zum 70-jährigen Bestehen des Ortsvereins, das 20-jährige Bestehen der Seniorengymnastik sowie das zehnjährige Bestehen des DRK-Kindergartens.
Rütering freute sich über den enormen Mitgliederzuwachs von fast 100 Prozent. Der DRK-Ortsverein Nottuln zählt heute 924 Mitglieder. Mit einem Blumenstrauß dankte Bernhard Aldenborg(r.) Heinz Rütering für seinen Einsatz als DRK-Vorsitzender.Auch die Zahl der Blutspenden stellte den scheidenden Vorsitzenden sichtlich zufrieden. Seit 2002 gebe es eine große, treue Helferschar, die es möglich mache, dass jährlich weit über 2000 Bürger Blut spenden. Teilweise führt Rütering das auf die vermehrte Öffentlichkeitsarbeit zurück. So wurden Hinweisschilder zum DRK-Heim aufgestellt, außerdem ist der Ortsverband seit 2004 im Internet unter www.drk-nottuln.de zu finden.
Rütering schätzt den Ortsverein als sehr gut organisiert ein und blickt dem DRK-Landeswettbewerb, der im Jahr 2006 in Nottuln stattfinden wird, mit Zuversicht entgegen. So falle es ihm nicht nur deshalb schwer, sein Amt als erster Vorsitzender aufzugeben. Rotkreuzleiter William Sauer legte anschließend den Bericht der Bereitschaft vor. Er stellte die enorme Summe von 5000 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden heraus. Knapp 2000 Stunden davon entfallen auf die Blutspendetermine. "Doch der Erfolg gibt uns recht, diese Zeit zu investieren," so Sauer.
Gisela Wiskus berichtete von der Arbeit im Kindergarten. Die Anmeldungen liegen weit über den Kapazitäten des Kindergartens. "Das freut uns natürlich einerseits, aber es ist auch immer wieder schade, Kindern absagen zu müssen."
Es gab aber auch eine negative Nachricht: Der DRK-Kindergarten ist von Kürzungen des Landes betroffen. Um das auszugleichen, wird der DRK-Ortsverein im kommenden Jahr Gelder für den Kindergarten in seinem Haushalt mit einplanen. "Die Einrichtung ist auf keinen Fall in Frage gestellt," betonte Rütering.
Einen soliden Finanzabschluss trug Schatzmeister Christian Overhage vor. Trotz größerer Anschaffungen im vergangenen Jahr (neues Rettungsfahrzeug, Garagenbau) steht der DRK-Ortsverein Nottuln auf gesunden Füßen.
Änderungen brachten die Neuwahlen des Vorstandes. Das Amt des ersten Vorsitzenden ist zurzeit nicht besetzt. Maria Sklenak und Agnes Schürkötter tauschten ihre Ämter, so dass Schürkötter nun als Rotkreuzleiterin fungiert und Sklenak sowohl deren Stellvertreterin als auch Beisitzerin im Vorstand ist.
Der Vorstand des DRK-Ortsvereins setzt sich nun wie folgt zusammen: Bernhard Aldenborg (zweiter Vorsitzender), Christian Overhage (Schatzmeister), Dr. Gerd Baumeister (DRK-Arzt), Matthias Honisch (Schriftführer), William Sauer (Rotkreuzleiter), Georg Holtgrewe (stellvertretender Rotkreuzleiter), Agnes Schürkötter (Rotkreuzleiterin), Maria Sklenak (stellvertretende Rotkreuzleiterin und Beisitzerin) und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider (Beisitzer).

Westfälische Nachrichten, 28. April 2005