Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

April 2005 Blutspende in Darup


Nur einmal kamen mehr Spender

DRK erfreut über Resonanz in Darup

Darup. "Nur einmal kamen zu einem Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes in Darup mehr Erstspender als am Mittwoch," freute sich Martin Küdde, Fachdienstleiter Blutspende beim DRK-Ortsverein Nottuln, über sieben Erstspender und insgesamt 105 Spender.

Die häufigste Motivation für das Spenden war die Aussage "helfen zu wollen, denn es kann jeden treffen, irgendwann auf eine Bluttransfusion angewiesen zu sein". Für andere war es eine Selbstverständlichkeit, im Alter von 18 Jahren zur Blutspende zu gehen, weil auch im Familien- oder Bekanntenkreis regelmäßig Blut gespendet wird.

"Mit der Blutspende beim DRK bekomme ich einen kostenlosen kleinen "Gesundheits-Check", erklärte eine Neuspenderin, vor der Spende wird nämlich anhand einer ärztlichen Untersuchung geklärt, ob die akute körperliche und gesundheitliche Verfassung eine Spende ohne erkennbares Risiko zulässt. Temperatur, Puls und Blutdruck werden gemessen und dürfen nicht auffällig sein. Eine akute Infektion oder Erkrankung führt zur Rückstellung von der Spende. Aus der Fingerkuppe wird ein kleiner Tropfen Blut entnommen und der Blutfarbstoff (Hämglobin) bestimmt, der darüber Auskunft gibt, ob sich im Blut die normale Menge roter Blutkörperchen befindet. Nach positivem Befund wird mit einem "kleinen Pieks" 500 Milliliter Blut und eine Probe für die Laboruntersuchung abgenommen.

Im Labor in Münster werden unterschiedliche Arbeitsschritte mit dem Blut durch geführt, wie die verantwortliche Ärztin berichtete. Blutguppe und Rhesusfaktor werden bestimmt. Ein Test zur Prüfung der Leberfunktion und der Anwesenheit von Gelbsuchterregern sowie eine Untersuchung auf Antikörper und der Nachweis auf Viren werden vorgenommen.

"Die Anzahl der Spender ist ein gutes Ergebnis für Darup", so Martin Küdde. Die Durchschnittswerte der letzten Jahre lagen zwischen 99,75 (2004) und 106,8 (1998) Blutspenden. Für zehnmaliges Spenden wurde Helga Völker-Schlottbohm ausgezeichnet. Der nächste Blutspendetermin ist am 4. Mai (Mittwochl) im Pfarrheim St. Bonifatius in Schapdetten.

Westfälische Nachrichten, 8. April 2005