Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Januar 2005 Rückgang bei Blutspende


Rückgang bei Blutspenden

Dank des Deutschen Roten Kreuzes / 106 Erstspenden

Nottuln. Der Blutspendedienst Münster wurde im vergangenen Jahr mit rückläufigen Blutspendezahlen konfrontiert. Diese Entwicklung war auch im Kreis Coesfeld und in der Gemeinde Nottuln zu beobachten. Haben im Jahre 2003 im Kreis Coesfeld noch 24797 Personen Blut gespendet, so waren es in 2004 nur noch 22133 und damit 10,7 Prozent weniger. Die Verantwortlichen des DRK-Ortsvereins Nottuln danken den 2131 Blutspendern für die Spenden im Jahre 2004 (v.l.): Vorsitzender Heinz Rütering, Rotkreuzleiter William Sauer, Fachdienstleiter Blutspende Martin Küdde."Bei den 16 Terminen in der Gemeinde Nottuln kamen im vergangenen Jahr 2131 Menschen zu Blutspendeaktionen", berichtet Martin Küdde, Fachdienstleiter Blutspende beim Ortsverein Nottuln des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Ein Jahr zuvor waren es noch 2316 Personen. Das ist ein Rückgang von 8,0 Prozent. Auch die Zahl der Erstspender ist um 7 Prozent gesunken. "Im vergangenen Jahr erschienen 106 Erstspender", erklärte William Sauer als Rotkreuzleiter beim DRK-Ortsverein. Im Jahre 2003 ließen sich 114 Personen erstmals einen halben Liter Blut abzapfen. Im Ortsteil Nottuln war die Spendebereitschaft 2004 um 12,4 Prozent zurückgegangen. Ein Minus von 138 Spenden war zu verzeichnen (1110 Spenden in 2003; 972 Spenden in 2004). "Über die Gründe können wir nur spekulieren. Vielleicht lag es an der Terminplanung", erklärte der Ortsverein. In Appelhülsen war der Rückgang nicht ganz so groß, denn es erschienen 519 Spender gegenüber 548 im Jahr 2003 (minus 5,3 Prozent). In den kleinen Ortsteilen Darup und Schapdetten ist der Rückgang nur gering. In Darup sind 399 Personen zu den Terminen erschienen, das ist ein Rückgang von 11 freiwilligen Spendern (minus 2,7 Prozent). 241 Blutspender haben sich im Pfarrheim in Schapdetten eingefunden. Das sind sieben Spender weniger als 2003 (minus 2,8 Prozent). Bei den Erstspendern ist kein einheitlicher Trend in den Ortsteilen feststellbar. Während im Ortsteil Nottuln die Erstspenderzahl von 70 im Jahre 2003 auf 46 zurückging, war in Schapdetten eine überproportionale Zunahme von sechs (2003) auf 19 Erstspender zu registrieren. In Darup und Appelhülsen blieb die Zahl der Erstspender in etwa konstant. Von 23 (2003) auf 25 stieg die Zahl der Neuspender in Appelhülsen und von 15 (2003) auf 16 in Darup. DRK-Vorsitzender Heinz Rütering dankte allen Spendern, vergaß aber auch nicht, den Helferinnen und Helfern des Ortsvereins Nottuln für die ehrenamtliche Arbeit zu danken. Den Mitarbeitern des Blutspendedienstes Münster sprach er für die gute Zusammenarbeit seinen Dank aus. Einen positiven Trend sehen die Verantwortlichen im DRK-Ortsverein in den beiden Terminen im Jahre 2005, die überproportional gut besucht waren. "Vielleicht hat die schreckliche Naturkatastrophe in Südasien das Bewusstsein für Hilfen geschärft", so Rütering.

Westfälische Nachrichten, 21. Januar 2005