Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Januar 2005 Ergebnis spiegelt Betroffenheit wider


Ergebnis spiegelt Betroffenheit wider

119 Blutspender in der Sebastian-Grundschule

Darup. "Die Bilder der Flutkatastrophe in Südasien machen die Menschen sehr betroffen. Viele denken über Not, Elend und Krankheit nach und setzen mit ihrer Geld- und Blutspende ein Zeichen für Menschlichkeit." Mit diesen Worten kommentierte Martin Küdde, Fachdienstleiter Blutspende beim Ortsverein Nottuln des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das "sehr gute Ergebnis" beim Blutspendetermin am Mittwoch in Darup. Nach dem "hervorragenden Ergebnis" vor einer Woche in Appelhülsen mit 153 Spenden konnten jetzt in der Sebastian-Grundschule 119 Blutspender gezählt werden.

Die durchschnittlichen Ergebnisse der letzten Jahre liegen in Darup zwischen 100 und 106 Spendern. Das beste Blutspende in Darup Ergebnis des vergangenen Jahres mit 107 Spenden konnte um 11 Prozent übertroffen werden. Vier Erstspender fanden den Weg in die Daruper Grundschule. "Das ist ein durchschnittlicher Wert für Darup", so Martin Küdde.

Sehr aufmerksam verfolgte die kleine Charlotte, wie ihre Mutter gerade gepiekst und angezapft wurde. Es war für die Dreijährige richtig spannend. Sie bemerkte, dass das Blut ihrer Mutter für die Kranken bestimmt ist und freute sich auch auf den Imbiss und die Getränke, die stets nach dem Spenden und einer Ruhepause serviert werden. 13 Männer und Frauen vom DRK-Ortsverein Nottuln waren für die Organisation des Blutspendetermins verantwortlich. Für die Bewirtung sorgten allein fünf Frauen, die für die lecker zubereiteten Brötchen gelobt wurden.

Der nächste Termin in der Gemeinde Nottuln ist am 16. Februar (Mittwoch) in der Zeit von 16.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Pfarrheim St. Bonifatius im Ortsteil Schapdetten.

Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2005