Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

Januar 2005 Blutspende


153 Blutspender in Appelhülsen

153 Bürger kamen am Mittwoch zum Blutspendetermin des DRK.

"Ein hervorragendes Ergebnis"

Appelhülsen. Blut ist kostbar, denn es ist nicht künstlich herstellbar und nicht käuflich im Supermarkt. Deshalb war Martin Küdde, Fachdienstleiter Blutspende beim DRK-Ortsverein Nottuln, hoch erfreut über die sehr gute Beteiligung beim Blutspendetermin am Mittwoch im Bürgerzentrum Schulze Frenking in Appelhülsen. 153 Personen ließen sich einen halben Liter Blut abnehmen. "Das ist ein hervorragendes Ergebnis für Appelhülsen und das beste in den letzten fünf Jahren," so Küdde. Auch bei den Mitarbeitern des Blutspendedienstes Münster und den ehrenamtlichen Helfern des DRK-Ortsvereins Nottuln sorgte dieses Ergebnis für zufriedene Gesichter. Die Blutreserve hatte diese Auffrischung dringend nötig, hieß es vom verantwortlichen Arzt. Die Versorgung von Kranken und Verletzten war in der Vergangenheit natürlich gewährleistet, aber die Termine in der Weihnachtszeit waren nicht so gut besucht wie erwartet. Das durchschnittliche Ergebnis des letzten Jahres mit fast 129,75 Spenden wurde um 18 Prozent überschritten. Rotkreuzleiter William Sauer vom DRK-Ortsverein Nottuln konnte acht Erstspender begrüßen. Auch dieser Wert liegt oberhalb der durchschnittlichen Erstspenderzahl von 6,25 im Jahre 2004. Die Motivation der einzelnen Spender ist recht unterschiedlich, berichtet das DRK. "Ich bin als Kind immer mit meiner Mutter zum Spenden gegangen. Deshalb war für mich klar, dass ich mit 18 Jahren auch Blut spende," so eine Erstspenderin. Ihre Freundin, die zum zweiten Mal Blut gespendet hatte, ergänzte: "Ich will anderen Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir, einfach nur helfen." Für zehnmaliges Spenden wurden Lidia Frye und Diana Reher ausgezeichnet. Der nächste Blutspendetermin des DRK in der Gemeinde Nottuln ist am kommenden Mittwoch (12. Januar) in der Sebastian-Grundschule im Ortsteil Darup.

Westfälische Nachrichten, 7. Januar 2005