Ortsverein Nottuln e.V.
Technik und Sicherheit
Einsatzeinheit Nord (EE I)

20. Juni 2009 Großübung in Nouttuln


Großübung in Nottuln

Am 20.Juni 2009 fand am St. Gerburgis Krankenhaus in Nottuln eine vorher nicht bekannte Großübung der Gemeinde Nottuln statt. Als Übungsszenario suchte sich das Planungsteam von Bürgermeister, Vertreter der örtlichen Feuerwehr und dem DRK O.V. Nottuln einen Brand mit einer Teilräumung des Krankenhauses Nottuln aus. Ziel war es einerseits den ManV-Fall für Feuerwehr und DRK, anderseits den Alarmplan des Krankenhauses zu testen. Hierzu bot sich der erst kürzlich in Betrieb genommene Neubautrakt des Krankenhauses an. Die Übung sollte unbedingt geheim bleiben, weswegen sich die Planung als sehr aufwendig gestaltete. So wurde z.B. die Verpflegungskomponente aus Nordkirchen fiktiv zu einer Ausbildungsveranstaltung des Landesverbandes nach Nottuln bestellt, um dann vor Ort sich um die Verpflegung von ca. 350 alarmierten Einsatzkräften und Darsteller der Übung zu kümmern. Selbst die Darsteller erfuhren erst morgens den wahren Grund ihres Erscheinens! Um den Regelrettungsdienst während der Übung nicht zu gefährden, wurden mehrere (bestellte) Rettungswagen aus Nachbarkreisen im Nottulner Industriegebiet bereitgestellt. Zur Übung: Um 9.07 Uhr kommt es zu einem Zimmerbrand im 1. OG des Krankenhauses. Hier ziehen sich 4 Patienten Brandverletzungen zu. Noch während die durch die Brandmeldeanlage alarmierte Nottulner Feuerwehr anrückt, kommt es zu einer Durchzündung über Kabelschächte in das angrenzende UG des Gebäudes. Sofort wurde "ManV 2" ausgelöst, da man es jetzt mit 21 Patienten und 20 zu betreuende Personen zu tun hatte. Jetzt rückten zusätzlich zur Feuerwehr Nottuln Feuerwehreinheiten aus Billerbeck , Dülmen, Havixbeck und Coesfeld aus. Neben Einheiten des Rettungsdienstes mit LNA-Gruppe rückten vom DRK die komplette Einsatzeinheit Nord sowie Teileinheiten der Einsatzeinheiten Mitte und Süd aus. Der AB ManV und die dazugehörigen GW San waren mit im Einsatz involviert. Nach der Versorgung und Betreuung der Betroffenen wurde das Übungsende verkündet. Bei einem anschließenden Mittagessen ließ man die Übung Revue passieren und zeigte sich sehr zufrieden mit dem geleisteten Einsatz.